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WFFS-Ursprung ist geklärt

Wie kam WFFS ins Erbgut der Warmblutpferde? Diese Frage ist nun geklärt. (Foto: Fotolia)

 Der Erbfehler WFFS ist in vielen Rassen und Zuchtpopulationen bekannt und nachgewiesen. Fälle wurden u. a. in den USA, der Schweiz, Schweden, Dänemark und Deutschland dokumentiert. Dies lässt den Schluss zu, dass die Mutation schon vor langer Zeit und bei einem Vorfahren entstanden sein muss, dessen Genetik sich in allen Populationen verbreitet hat.

Den Ursprung von WFFS beim englischen Vollblut zu vermuten, liegt daher nahe. Im Rechenzentrum Verden durchgeführte Pedigreeanalysen brachten hier nun Licht ins Dunkel: Der 1905 geborene englische Vollblüter Dark Ronald xx und sein Vater Bay Ronald xx (1893) waren unter rund 15 000 Pferden, die insgesamt in den Pedigrees auftauchten, die einzigen, die als Ahnen aller bekannten Anlageträger vorkamen.

Der Eintrag der Mutation in die Reitpferde-Populationen erfolgte dann über die Söhne des Dark Ronald xx, hauptsächlich Herold xx (1917) und Son-in-Law xx (1911).

Als Ausgangspunkt für die Untersuchung von WFFS dienten die Deckdaten der Verbände Westfalen, Oldenburg und Trakehner. Aus den letzten 10 Jahren standen damit rund 80 000 Bedeckungen von Stuten mit 882 WFFS getesteten Hengsten für die Analysen zur Verfügung. (Quelle: VIT)

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