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Prüfungen in Westfalen minimal rückläufig

Die bundesweite Turniersportstatistik 2016 zeigt: Die Bedeckungsrückgänge der letzten Jahre sind nun auch im Sport angekommen. Die Zahl der neu eingetragenen Turnierpferde sank erstmals unter die 20 000er-Marke. In Westfalen ist die Zahl der Veranstaltungen um 18 gestiegen – dennoch ist die Zahl der Prüfungen minimal rückläufig. Die deutsche Turniersportstatistik 2016 lässt sich auf einen simplen Nenner bringen: 1 % weniger Turniere, 2 % weniger Prüfungen und 3 % weniger Starts. Ein neuer Abwärtstrend? „Ja und nein. So pauschal lässt sich das nicht sagen“, analysiert Fritz Otto-Erley, Leiter der Abteilung Turniersport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).
In den vergangenen Jahren kennzeichneten überfüllte Turniere den Pferdesport. Im vorletzten Jahr begann sich die Situation erstmals zu entspannen, eine leichte Zunahme an Veranstaltungen war zu verzeichnen. „Dieser Trend hat sich – zumindest teilweise – auch 2016 fortgesetzt“, so Otto-Erley. Acht von 17 Landesverbänden verzeichneten ein Plus an Veranstaltungen, darunter auch Westfalen mit 18 Veranstaltungen mehr als im Jahr davor. Dass die Zahl der Turniere mit insgesamt 3 539 dennoch knapp 1 % unterhalb des Vorjahresergebnisses (2015: 3 568) liegt, hat gute Gründe: „Vor allem die Druse- und Herpesfälle haben zu einer großen Zahl von Absagen geführt“, erklärt Otto-Erley. Bundesweit wurden 120 Turniere abgesagt und nur 25 davon später nachgeholt. Besonders betroffen war Hessen, wo 18 Turniere weniger stattfanden als 2015.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 3/2017 von Reiter & Pferde in Westfalen.