Das Thema

Herausforderung Pferdeweide

Das Schleppen der Weide zählt zu den obligatorischen Pflegemaßnahmen. (Foto: H. Kivelitz)

Bis zum Vegetationsbeginn auf dem Grünland sind es noch einige Wochen und der Winter ist noch nicht vorbei. Dennoch sollten schon frühzeitig Überlegungen zur anstehenden Frühjahrspflege angestellt werden.
Zwar zeigen Wiesen und Weiden sowohl nach lang anhaltenden Dürrephasen als auch nach dem Winter vermeintlich ein gutes Regenerationsvermögen, denn grün wird es immer.
Entscheidend ist aber, dass auch die erwünschten und geeigneten Pflanzenarten wachsen, die gerade auf den Pferdeweiden einerseits für eine robuste trittfeste Grasnarbe sorgen, gleichzeitig aber auch eine optimale Futtergrundlage bieten sollen.

Problem Winterweide

Wie in der Praxis häufig zu beobachten ist, haben viele Halter und Einsteller den Anspruch einer möglichst ganzjährigen Außenhaltung.
Das heißt, dass die Pferde, wenn möglich auch unter ungünstigen Witterungsbedingungen des Winters zumindest stundenweise auf einen Paddock oder auf eine Weide können, um dem Bewegungsdrang der Tiere gerecht zu werden und damit auch deren Gesundheitsstatus und die Robustheit zu fördern. Erfolgt die Außenhaltung über den Winter auf der Weide und sind zudem die stallnahen Flächen knapp, sodass eine extensive Haltung bzw. ein regelmäßiger Umtrieb nicht gegeben ist, kommt es häufig zu erheblichen Trittschäden bis hin zur völligen Zerstörung der Weidenarbe.