Namen & Nachrichten

Endgültig aus für Helen und Dami

Bilder aus schönen Zeiten, es wird keine neuen mehr geben.

 

Helen Langehanenberg wird den Westfalenhengst Damon Hill NRW nie wieder reiten. Der Hengst steht bereits seit einigen Wochen im Stall der Besitzerfamilie Becks in Senden.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Helen Langehanenberg und ihrem Erfolgspferd Damon Hill sei nun vorbei, heißt es in einer Pressemitteilung des Anwalts der Besitzer. Die Verhandlungen über eine Verlängerung des Beritts bis zur Olympiade in Rio de Janeiro 2016 seien endgültig gescheitert. „Die Vorstellungen über die Konditionen gingen zu weit auseinander“, begründet Damon Hills Besitzer Christian Becks. Der Hengst werde nun bei der Besitzerfamilie verbleiben und nicht verkauft.
Helen Langehanenberg aus Billerbeck und der Hengst Damon Hill waren in den letzten drei Jahren nicht nur das erfolgreichste deutsche Dressurpaar sondern befanden sich an der Weltspitze. Sowohl bei den Europameisterschaften 2013 als auch bei den Weltreiterspielen 2014 holte das Paar je zwei Silbermedaillen im Einzel und jeweils die Goldmedaille mit der Mannschaft.

Dr. Dennis Peiler, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), reagierte überrascht und enttäuscht auf die Pressemitteilung: „ Bis einschließlich heute befanden wir uns in Verhandlungen mit dem Anwalt des Pferdebesitzers, um Damon Hill für Helen Langehanenberg bis zu den Olympischen Spielen 2016 zu sichern. Durch die Pressemitteilung der Familie Becks sind allerdings neue Fakten geschaffen worden. Wir bedauern es sehr, ein so gutes Paar zu verlieren.“ Traurig reagierte Helen Langehanenberg. „Ich hätte Damon Hill sehr gerne weiter geritten. Es war eine phantastische Zeit mit ihm.“ Sie sei dem DOKR sehr dankbar für die Bemühungen, mit dem Pferdebesitzer nach einer Lösung zu suchen, auch wenn sie leider nicht zum Erfolg geführt hätten, sagte die 32-Jährige.

 

 

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