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Olympia 2016: Die Reiterspiele in Rio sind gesichert

IOC-Präsident Thomas Bach (vorne) bei einem Treffen mit FEI-Delegierten und Reitern in Lausanne. Foto: L. Gregg/FEI

 Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio stand bis vor kurzem ein Fragezeichen hinter der Durchführung der Reitsportdisziplinen, da sich die brasilianischen Behörden Zeit ließen, die Ein- und Ausfuhrkriterien für Pferde festzulegen. Am Mittwoch gab die FEI nun bekannt, dass das brasilianische Landwirtschaftsministerium MAPA die nötigen Veterinärbestimmungen sowie Ein- und Ausfuhrkriterien für die teilnehmenden Pferde veröffentlicht hat. Damit können die Olympischen und Paralympischen Reiterspiele definitiv in Rio de Janeiro stattfinden.

Das war auch Thema bei einem Treffen zwischen IOC-Präsident Thomas Bach und einer FEI-Delegation in dieser Woche in Lausanne. Übergeordet besprachen die Teilnehmer die Zukunft des Reitsports, vor allem in Bezug auf die Olympischen Spiele. Auch Vizeeuropameisterin Kristina Bröring-Sprehe nahm als Repräsentantin der Disziplin Dressur an dem Treffen teil.

Ein großes Plus für den Reitsport innerhalb der olympischen Sportarten: Die Gleichberechtigung der Geschlechter - eines der Schlüsselziele der Olympischen Agenda 2020. „Der Pferdesport war immer Vorreiter wenn es darum ging, dass Männer und Frauen gegeneinander um Medaillen kämpfen", sagte Thomas Bach. Auch in weiteren Punkten würden die FEI und der Reitsport mit den Zielen des Reformprogramms der Olympischen Spiele übereinstimmen. Der IOC-Präsident wies darauf hin, dass der Reitsport bereits seit 1912 Teil der Olympischen Spiele sei und seitdem stetig weiterentwickelt wurde. „Der Reitsport berührt viele Kulturen und Menschen jeden Alters. Ich bin beeindruckt davon, was die Athleten durch die Partnerschaft mit ihrem Pferd erreichen", sagte Thomas Bach.

 

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