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Westfälisches Pferdestammbuch: Busacker neu im Vorstand, Ahlswede Ehrenmitglied

Ralf Johanshon (li.) und Carsten Rotermund (re.) mit dem neuen Vorstandsmitglied Andreas Busacker. (Foto: A. González)

 Das Westfälische Pferdestammbuch hatte gestern nach Münster-Handorf zur Delegiertenversammlung eingeladen. Mit 73 anwesenden Delegierten stellte der Verbandsvorsitzende Ralf Johanshon die Beschlussfähigkeit des Gremiums fest.

Die Pandemie hat der Zuchtverband mit 8.200 Mitgliedern durch erfolgreiche Online-Pferdeauktionen, Turniere oder Stutenschauen auch wirtschaftlich gut überstanden. Der Stammbuchumsatz erhöhte sich dank der Mitgliederentwicklung und der erfolgreichen Geschäftsaktivitäten 2020 auf 5,7 (Vorjahr: 4,9) Mio. Euro. Der Jahresüberschuss betrug 155.000 (79.000) Euro. „Solide und gesunde Verhältnisse“ attestierte der Wirtschaftsprüfer, die nach den Planungen des Stammbuchs im laufenden Jahr noch übertroffen werden dürften.

Der stellvertretende Vorsitzende Dr. Klaus Strautmann aus Telgte und Vorstandsmitglied Egbert Bispinghoff aus Werne wurden einstimmig für vier weitere Jahre wiedergewählt. Neu in den siebenköpfigen Vorstand gewählt wurde Andreas Busacker aus Münster.

Ralf Johanshon kündigte die Berufung durch den Vorstand von Vermarktungsleiter Thomas Münch, der die Aufgaben des Zuchtleiters bisher kommissarisch wahrgenommen hat, und der stellvertretenden Zuchtleiterin Katrin Tosberg zu ordentlichen und gleichberechtigten Zuchtleitern an. Die Delegierten beschlossen die damit verbundene Satzungsänderung, damit künftig nicht nur ein Zuchtleiter berufen werden kann.

Tierarzt Dr. Lutz Ahlswede aus Münster, der 2020 nach vielen Jahren aus dem Vorstand des Pferdestammbuchs geschieden war, wurde zum Ehrenmitglied gewählt. „Er hat wie wenige dafür gesorgt, dass unser Zuchtverband heute so gut dasteht“, sagte Johanshon.

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