Namen & Nachrichten

Ludger Beerbaum des Barrens beschuldigt

Ludger Beerbaum (Foto: S. Lafrentz)

 Das Magazin RTL Extra strahlte gestern am späten Abend eine Reportage aus, in der in Videosequenzen zu sehen sein soll, wie Ludger Beerbaum Pferde über Hindernisse springen lässt, wobei ein Helfer sie vom Boden aus „barrt“ – das ist die Kernaussage des Beitrags. Zusätzlich wurden Gegenstände gezeigt, mit denen das Barren vollzogen worden sein soll.

Heute Nachmittag folgte dann eine Stellungnahme von Ludger Beerbaum persönlich, in der er der Darstellung von RTL widerspricht, er würde seine Pferde mit der verbotenen Technik des Barrens trainieren. Wörtlich heißt es dazu:

„Die im Beitrag gezeigten Szenen auf dem Reitplatz haben mit Barren nichts zu tun. Es handelt sich dabei um erlaubtes Touchieren, das von einem erfahrenen, routinierten Pferdefachmann durchgeführt wurde. Der im Video zu sehende Gegenstand erfüllte die Vorgaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung für ein zulässiges Touchieren: nicht länger als drei Meter, maximal zwei Kilogramm schwer.“

Die im Film gezeigten Gegenstände identifiziert er als Zaunpfähle und einen Hindernisständer, wie er täglich zum Einsatz komme. Er bestreitet, dass mit Plastikspitzen besetzte Stangen in seinem Betrieb beim Training verwendet werden und mutmaßt, die im Film gezeigte Stange sei dort absichtlich platziert worden. Zudem kündigt er juristische Schritte an gegen die Behauptungen, die er als „nachweislich falsch, verleumderisch und ehrverletzend“ bezeichnet.

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