Sport

Bundesnachwuchschampionat: Westfalen waren top

0915 Bundesnachwuchschampionat
Isabell Seliger und ihr 20-jähriges Pony ­Nykos siegten in der Einzel­wertung. Foto: R. Hogrebe

Dreimal Gold und einmal Silber gab es für die westfälischen Reiter beim Bundesnachwuchschampionat der Vielseitigkeit in Warendorf. Greta Busacker und Isabell Seliger siegten in den Einzelwertungen, die Mannschaften holten Gold und Silber.
Strahlende Gesichter gab es Anfang August in Warendorf bei den Westfalen. Beim Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit verteidigten das westfälische Team und Greta Busacker vom RV Roxel in der Abteilung Pferde ihre Titel. In der Ponyklasse überließen die Vorjahressieger die Trophy zwar der Konkurrenz vom Pferdesportverband Hannover, doch dafür ging der Titel in der Einzelwertung an eine Westfälin. Hier jubelte Isabell Seliger vom RV „von Lützow“ Herford mit Nykos über den Sieg. In der Kategorie Pferde bewies Greta Busacker ein weiteres Mal, dass sie mit FRH Abraxxas, Olympiapferd ihrer Mutter Ingrid Klimke, bestens zurechtkommt. Sie setzte sich gegen ihren Teamkollegen Jandrik Markus Tech vom RV Holzhausen-Heddinghausen durch. Nach Theorie, Laufen, Vormustern, dem Geländeritt, den die Richter mit der Bestnote 9,5 belohnten („So stellen wir uns Geländereiten vor“), sowie dem Springen hatte der 15-Jährige mit seiner selbst gezogenen Stute Roccella noch knapp in Führung gelegen. In der Dressur allerdings gelang es Greta Busacker, den Spieß noch einmal umzudrehen. Mit einer glatten 9,0 als Tagesbestnote verließ sie das Viereck und überholte Tech (139,2 Punkte) mit einem Endstand von 139,4 Punkten. Dank der Topergebnisse von Busacker und Tech war dem Team Westfalen der Sieg in der Mannschaftswertung nicht zu nehmen. Gemeinsam mit Jacqueline von Behren vom RV Friedewalde mit Sternenfee F, Carolin Cordes vom RV Telgte-Lauheide mit Cherry On Top und Julina Liebrecht vom RV „St. Georg“ Saerbeck mit Rocky L kamen die Titelverteidiger auf 405,5 Punkte und landeten damit vor den Hannoveranern und den Rheinländern.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 09/2015 von Reiter & Pferde in Westfalen.