Voltigieren

Deutscher Voltigierpokal in Zweibrücken

0215 Volti
Die Teams Wehdem-Oppendorf. Foto: Fotografie Schrick

Zum sechsten Deutschen Voltigierpokal der M-Gruppen und Doppelvoltigierer hatte die Voltigier- und Reitsportgemeinschaft Südwestpfalz auf das Landgestüt in Zweibrücken geladen. 31 M-Gruppen und 13 Doppelpaare ermittelten dort ihre Meister. Für den Pferdesportverband Westfalen waren die Teams Paderborn I auf Eposs, Wehdem-Oppendorf III auf Charmeur und Süd Sauerland I auf Papi’s Polydor angereist, ein Doppelpaar war für Westfalen nicht am Start. Saskia Steinkuhle, die ihre Doppelrolle und somit Doppelbelastung als Longenführerin der Mannschaft Wehdem-Oppendorf und Mannschaftsführerin des gesamten Westfalenteams mit Bravour meisterte, hatte bereits im Vorfeld viel Organisationstalent bewiesen, und so konnten sich die bereits am Donnerstag angereisten Teilnehmer mit einem Westfalen-Team-Abend auf die Wettkämpfe einstimmen. Am Freitag legte M-Pokal-Neuling Südsauerland mit einer ordentlichen Pflicht in der ersten Abteilung vor, konnte am Samstag mit einer sicheren und ausdrucksstarken Kür nochmals 0,4 Punkte gutmachen und sicherte sich am Ende Platz sieben in der ersten Abteilung. Vom Einzug in das Finale war, die Mannschaft mit Platz 25 allerdings weit entfernt. In der zweiten Abteilung konnten sich die routinierten Paderborner Mädchen um Longenführerin Nicole Walter bereits nach der Pflicht berechtigte Hoffnungen auf eine Finalteilnahme machen. Mit ihrer Kür bestätigten sie diese Hoffnung und zogen als Achtplatzierte in das Finale ein. Die Mannschaft aus Wehdem Oppendorf lag nach der Pflicht auf einem aussichtsreichen zehnten Platz. Sie konnte diesen im Kürdurchlauf leider nicht halten und fiel am Ende auf Platz 18 zurück. Im Finale legten die Voltigiererinnen aus Paderborn nochmals eine Schippe drauf. Mit einer sicheren Kurzpflicht schoben sie sich mit ihrem Eposs bereits am Samstagabend auf Platz sechs und konnten diese Platzierung dank einer fast fehlerfreien Kür auch im Gesamtklassement halten. Den Titel machten die Mannschaften aus Mainz Laubenheim, Rheinland Pfalz, und Timeloh Hof, Hannover, unter sich aus. Mit winzigem Vorsprung hatte dieses Mal die Mannschaft aus Hannover die Nase vorn. Den Doppelwettbewerb konnte das Duo Klara Gommel und Nadja Wiesenberg vom RV Aichwald, Baden-Württemberg, für sich entscheiden.
Britta Dehne